Über EVI
Wofür steht EVI?
EVI steht für “Evidenzbasierte Gesundheitsinformationen“ – wissenschaftlich fundierte und leicht verständliche Gesundheitsinformationen, die auf ihre Qualität geprüft werden.
So nutzen Sie EVI
Die primäre Zielgruppe umfasst Ärztinnen und Ärzte in Haus- und Kinderarztpraxen sowie Angehörige nichtärztlicher Berufe, die die verlässlichen Gesundheitsinformationen an ihre Patientinnen und Patienten verteilen. Die Gesundheitsinformationen können unterschiedlich eingesetzt werden:
- Zur Vorbereitung auf das Arzt-Gespräch (im Wartezimmer)
- Zur Unterstützung im Arzt-Patientengespräch (im Behandlungszimmer)
- Zum mit nach Hause nehmen und Nachlesen oder als Information für Angehörige
Die Gesundheitsinformationen finden Sie hier oder als gedruckte Informationsbroschüre an unseren EVI-Standorten. Die Anzahl der Beratungsanlässe wird laufend erweitert.
Wie entstand EVI?
Hausarztpraxen sind für viele Menschen die erste Anlaufstelle in Gesundheitsfragen. 2018 zeigte sich ein Problem: eine niedrige Gesundheitskompetenz der Bevölkerung gepaart mit der mangelhaften Qualität der in Hausarztpraxen aufliegenden Gesundheitsinformationen.
EVI-Pilotprojekt 2018-2021
Im Pilotprojekt wurden verlässliche Gesundheitsinformationen zu häufigen Beratungsanlässen in der Hausarztpraxis recherchiert, bewertet und dann in EVI-Boxen an steirische Hausärztinnen und Hausärzte verteilt. Die Anzahl der bewerteten Gesundheitsinformationen wurde im Rahmen von Diplomarbeiten und relevanten Forschungsprojekten laufend erweitert.
Die Erfahrungen aus dem Pilotprojekt zeigten, dass Patientinnen und Patienten die Gesundheitsinformationen nicht nur zum Nachlesen, sondern auch gerne vorab zur Vorbereitung auf das Arztgespräch nützen würden. Eine ausführliche und unabhängige Evaluierung des Pilotprojektes gibt es hier.
EVI 2.0 2023-2024
In der Projektverlängerung wurde die EVI-Initiative, aufbauend auf den Erfahrungen aus dem Pilotprojekt, überarbeitet und ausgeweitet. Die EVI-Boxen wurden nun neben Hausarztpraxen auch in Kinderarztpraxen und weiteren leicht zugänglichen Standorten wie Gesunden Gemeinden oder den Community Nurses zur Verfügung gestellt.
Wie arbeiten wir in EVI?
Bedarf ermitteln: Wir identifizieren häufige Beratungsanlässe aus Befragungen unter Ärztinnen und Ärzten und gegebenenfalls aus der Literatur.
Informationen suchen & Qualität prüfen: Wir suchen nach evidenzbasierten Gesundheitsinformationen, die definierte Mindestkriterien erfüllen müssen. Danach folgt eine detailliertere Bewertung mit der MAPPinfo-Checkliste (Mapping the Quality of Health Information), einem validierten Instrument zur Einschätzung der Qualität von Gesundheitsinformationen.
Bereitstellen: Die am besten bewerteten Gesundheitsinformationen werden in EVI aufgenommen. Sie werden einerseits hier auf der EVI-Website verlinkt und den EVI-Standorten als Druckbroschüren zur Verfügung gestellt.
Wer steckt hinter EVI?
Hinter der EVI-Initiative steht ein Team des Instituts für Allgemeinmedizin und evidenzbasierter Versorgungsforschung (IAMEV) der Medizinischen Universität Graz.

Projektleitung: Nicole Posch
Team: Christina Radl-Karimi, Laura Plotho, Karin Petschk, Helga Kreutzer
Kontakt: [email protected]
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